Ausschreibung
Deutsch-usbekische Bildungspartnerschaften entwickeln
Fach- und Anbahnungsreise nach Usbekistan für deutsche Akteure der beruflichen Bildung
Taschkent und Andijon | 28. September – 5. Oktober 2026
Neue Perspektiven für die internationale Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung
Usbekistan, einst ein bedeutender Knotenpunkt der Seidenstraße, verbindet heute sein reiches kulturelles Erbe mit beeindruckender Dynamik und Modernisierung. Das Land investiert gezielt in die Weiterentwicklung seiner beruflichen Bildung, stärkt die Zusammenarbeit mit Unternehmen und baut internationale Partnerschaften konsequent aus.
Für deutsche Bildungseinrichtungen eröffnen deutsch-usbekische Kooperationen vielfältige Chancen: Sie ermöglichen den Austausch bewährter Praxis, den Blick auf neue Lösungsansätze in der Berufsbildung und die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Durch die Zusammenarbeit entstehen nachhaltige Netzwerke, die Fachkräfte, Auszubildende und Institutionen miteinander verbinden und jungen Menschen wertvolle internationale Erfahrungen sowie interkulturelle Kompetenzen vermitteln.
Warum gerade Usbekistan?
- Das Land verfügt über eine junge, wachsende Bevölkerung und legt großen Wert auf die Qualifizierung von Fachkräften für Wirtschaft und Gesellschaft.
- Elemente der dualen Ausbildung werden schrittweise ausgebaut; internationale Kooperationen spielen dabei eine wichtige Rolle.
- Deutsche Berufsbildungsansätze genießen in Usbekistan hohes Ansehen. Bildungseinrichtungen und Unternehmen zeigen großes Interesse an Partnerschaften, Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Projekten.
Die Stiftung Juve lädt daher Vertreterinnen und Vertreter deutscher Einrichtungen der beruflichen Bildung zu einer Fach- und Anbahnungsreise nach Usbekistan ein.
Ziel der Reise ist es, deutsche und usbekische Akteure miteinander zu vernetzen, Einblicke in die Entwicklungen der beruflichen Bildung in Usbekistan zu ermöglichen und erste Grundlagen für zukünftige Kooperationen zu schaffen.
Was erwartet Sie?
Im Mittelpunkt der Reise stehen persönliche Begegnungen, fachlicher Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Perspektiven für die Zusammenarbeit.
Geplant sind unter anderem:
- Teilnahme an der BerufsEXPO in Taschkent, der wichtigsten Plattform für berufliche Bildung in Usbekistan,
- Begegnungen mit Vertretungen beruflicher Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Bildungsverwaltungen,
- ein deutsch-usbekischer Runder Tisch zu Perspektiven der Bildungszusammenarbeit,
- Partnerbörse und Vernetzungsformate zur Anbahnung konkreter Kooperationen,
- Besuche ausgewählter Einrichtungen der beruflichen Bildung,
- Austausch zu aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Reformprozessen im Bereich der Berufsbildung.
Neben den fachlichen Programmpunkten bietet die Reise Gelegenheit, Land, Gesellschaft und Alltagskultur Usbekistans kennenzulernen und so ein vertieftes Verständnis für den gesellschaftlichen und kulturellen Kontext zukünftiger Bildungskooperationen zu gewinnen.
Die Reise richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von:
- Berufsschulen und Berufskollegs,
- Bildungs- und Weiterbildungsträgern im Bereich der beruflichen Bildung,
- überbetriebliche Ausbildungszentren,
- gemeinnützige Organisationen und Stiftungen mit Aktivitäten im Bereich Berufsbildung und Qualifizierung.
Besonders willkommen sind Einrichtungen, die Interesse an Internationalisierung haben und langfristige internationale Kooperationen aufbauen möchten.
Vorkenntnisse zu Usbekistan oder bestehende Partnerschaften sind nicht erforderlich.
Im Rahmen der Reise werden unter anderem Akteure aus den Bereichen Logistik, Gesundheit und Pflege, Landwirtschaft, IT, Tourismus sowie Bau und Handwerk einbezogen. Bewerbungen aus diesen Bereichen sind daher besonders erwünscht. Bewerbungen aus anderen Berufsfeldern sind ausdrücklich willkommen.
Die Reise bietet Ihnen die Möglichkeit:
- potenzielle Partnerinstitutionen in Usbekistan kennenzulernen,
- Einblicke in ein sich dynamisch entwickelndes Berufsbildungssystem zu erhalten,
- Kontakte zu Bildungsakteuren, Unternehmen und Entscheidungsträgern aufzubauen,
- neue Impulse für die Weiterentwicklung Ihrer eigenen Bildungsarbeit zu gewinnen,
- erste Ideen für gemeinsame Projekte und Austauschvorhaben zu entwickeln.
Organisatorische Hinweise
Zeitraum
28. September – 5. Oktober 2026
Reiseorte
Taschkent und Andijon
Teilnehmendenzahl
maximal 12 Personen
Unterbringung
maximal 12 Personen
Teilnahmebeitrag
350 Euro (für DZ), 450 Euro (für EZ)
Die Stiftung Juve übernimmt die Kosten für Programm, Unterkunft und Verpflegung.
Für zentrale Programmpunkte ist eine Übersetzung vorgesehen. Kenntnisse des Russischen und Englischen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Sie sind interessiert?
Werden Sie Teil eines neuen deutsch-usbekischen Netzwerks in der beruflichen Bildung und gestalten Sie zukünftige Bildungskooperationen aktiv mit.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 31. Juli 2026 über das Online-Anmeldeformular an.
Ansprechpartnerin
Leonie Friedel
leonie.friedel@stiftung-juve.org
040-87 88 679-17 (Bürozeiten: Di, Mi, Do)